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Neue Flugzeuge für den Fliegerhorst Lechfeld? Drucken E-Mail
Samstag, den 18. März 2017 um 18:14 Uhr

Beitrag vom 18.03.2017, aus dem Regionalteil der Schwabmünchner Allgemeine. Neue Flugzeuge für den Fliegerhorst Lechfeld, über den beigefügten Link zu öffenen.

http://www.augsburger-allgemeine.de/schwabmuenchen/Neue-Flugzeuge-fuer-den-Fliegerhorst-Lechfeld-id40905836.html

Als stellvertretender Vorsitzender der BIProLechfeld gebe ich nachfolgende, persönliche Stellungnahme zu dem heutigen Beitrag "Neue Flugzeuge für den Fliegerhorst-Lechfeld" in der Regionalen Presse ab: Wenn ich den heutigen Kommentar des Bürgermeisters Andreas Scharf, Graben, lese, drängt sich mir folgende Frage auf. Warum haben sich die Lechfeldgemeinden trotz des Fluglärms, während dem 55 jährigen Bestehen des JaboG 32, mit ca. 460.000 Flugstunden auf den unterschiedlichsten Luftfahrzeugmustern, zu dem entwickelt , was sie heute sind? Eine "WIRTSCHAFTLICH, EXPANDIERENDE UND BLÜHENDE VORZEIGEREGION in Schwaben. Eine sinnvolle Investition mit Schaffung von Arbeitsplätzen nimmt Bürgermeister Scharf wohlwollend zur Kennnis, aber nur dann, wenn die Verringerung der Lärmschutzzonen zum Tragen kommt, die seiner Meinung nach eine Einschränkung in der Entwicklung der neu geplanten Wohngebiete behindern würde. Hier frage ich mich, warum die bisherigen Neubaugebiete trotz der bisher bestehenden Auflagen die Nachfrage nach Wohnraum nicht erfüllen konnten und die umliegenden Gemeinden durch ständig neue Wohnbaugebiete expandieren. Bürgermeister Scharf hat gewusst , dass die Verringerung der Lärmschutzzone u.a. auch damit begründet wurde, dass der Flugplatz nur noch als Ausweichflugplatz für das Luftwaffengeschwader 74, Neuburg dient und dort kein dauerhafter Flugbetrieb mehr stattfindet. Dieses Argument ist nach der Nutzung des Militärflugplatzes zunächst obsolet und muss einer Neubewertung unterzogen werden, ob die Verringerung der Lärmschutzzone durch die Stationierung des 400 M so aufrecht- erhalten werden kann. Das gilt ebenfalls auch für die Nutzung der TRA 207 / 307. Nach der Schließung des Flugplatzes Penzing 2017, fällt die wichtigste Transportdrehscheibe in die afrikanischen Kriesengebiete weg und könnte durch die Nutzung des Militärflugplazes Lechfeld kompensiert werden. Der Argumentation des Bürgermeisters von Klosterlechfeld, Herrn Rudolf Schneider, kann man sich insofern anschließen, dass die Stationierung die Entwicklung auf dem Lechfeld "nicht torpedieren würde", eine zeitlich begrenzte Stationierung steht allerdings im krassen Gegensatz zu den Investitionen die, die Bundeswehr vornehmen müsste.