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Mittwoch, den 26. Oktober 2011 um 16:17 Uhr

Wie heute entschieden wurde, wird die Bundeswehr auf dem Lechfeld signifikant reduziert. Vor Wochen haben wir bereits davor gewarnt, dass die „Säule Luftwaffe“ wackeln würde. Nun wissen wir es genau, das Jagdbombergeschwader 32 sowie die Teile der Flugabwehrraketengruppe 22 werden aufgelöst. Unsere Befürchtungen sind damit wahr geworden, auch wenn eine Flugbetriebskomponente erhalten bleibt. Wir schließen daraus, dass der Flugplatz weiter betrieben werden wird ohne zu wissen für wen und wie lange. Eine Reduzierung um 1.190 Soldaten ist für uns jedoch der bitterste Teil der Reform. Unser Mitgefühl gilt den Standortangehörigen die jetzt zu einer Veränderung gezwungen werden.

Unter diesen Bedingungen fällt es uns schwer, etwas Positives zu erwähnen. Dabei ist unser selbst erklärtes Ziel erreicht, der Bundeswehrstandort Lechfeld wird erhalten. Unter welchen Umständen ist dagegen noch völlig unklar. Neben der Führungsunterstützungsschule der Bundeswehr werden zukünftig auch Teile des Technischen Ausbildungszentrum Luftwaffe hier angesiedelt werden. Die Fachschule für Informationstechnik bleibt dem Lechfeld ebenfalls erhalten. Die Pläne das Zentrum Elektronischer Kampf Fliegende Waffensysteme von Trier auf das Lechfeld anzusiedeln bleiben bestehen.

Viele Details sind für uns noch ungeklärt. Wir werden uns weiter für den Standort einsetzen und genau beobachten wie sich die Entwicklung auf dem Lechfeld fortsetzen wird.